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| Hobby: Fotografie |
Urlaubszeit ist Fotozeit Bei den meisten liegt der Fotoapparat fast
das ganze Jahr über im Schrank. Im Urlaub
macht man dann ein paar Bilder und danach
landet die Kamera wieder in der Ecke,
genau wie die Bilder. Eigentlich schade,
oder?
Aber das Fotografieren kann das ganze Jahr
über interessant sein. Im Winter wenn der
Schnee und der (hoffentlich vorhandene)
blaue Himmel einen tollen Kontrast bildet,
im Frühjahr um die ersten Boten des Frühlings
wie Frühblüher festzuhalten, im Sommer,
weil hier sowieso das Wetter am besten
ist oder auch im Herbst, wenn sich das
Herbstlaub der Bäume immer bunter färbt.
Für viele Menschen ist die Fotografie zum
Hobby geworden: Naturliebhaber, Computerfreaks,
Weltenbummler .... Aber auch
Fans von eBay möchten zum Beispiel ihr
Produkt, dass die im Internet versteigern
möchten, im „rechten Licht“ darstellen.
Um optimale Bilder zu erreichen gibt es einige
Ratschläge, die man beachten sollte:
- Kreieren Sie das Bild, wählen Sie ein geeignetes
Verhältnis zwischen Bildvorder-,
-mittel- und -hintergrund. Das Bild muss
sich in Ihrem Kopf – in Gedanken bilden. Experimentieren Sie mit verschiedenen Einstellungen
und behalten Sie dann das
schönste Bild. Versuchen Sie interessantes Verhalten von Menschen oder Tieren einzufangen.
- Eine harmonisch aufgebaute Komposition
spricht das Auge an. Diese erreicht man beispielsweise,
wenn man wichtige Bildteile in
den Goldenen Schnitt legt, oder auf
Schnittstellen bei der Dreiteilung des Bildes.
- Fotos bei Sonnenschein sind auf Dauer nur
für den Fremdenverkehr interessant. Jede
Wettersituation, Nebel, Sturm, Regen, aber
auch Sonnenauf- und -untergänge hat ihre
typischen Erscheinungsformen und verspricht
spannungsgeladene Bilder.
- Wählen Sie bewusst einen Blickfang - sei es
durch eine auffällige Farbe oder eine geschickte
Komposition. Er entscheidet, wie
der Blick des Betrachters geleitet wird und
ob ihn das Bild anspricht.
- Die wichtigsten Instrumente des Fotografen
sind Zeit- und Blendenanzeige. Denn der
gekonnte Umgang mit selektiver Schärfe
lässt eine spontane Aufnahme zum kunstvollen
Foto werden - Ein Spiel mit räumlicher
Tiefe und Hintergründen.
- Bei Portraits wählen Sie einen geeigneten
Hintergrund aus. Er sollte nicht zu hell oder
zu dunkel sein. Fotografieren Sie Ihr Modell
immer in Bewegung. Je länger Ihr Modell
auf den Klick wartet, desto gestellter und
unechter wirkt das Bild. Holen Sie sich immer
die Einwilligung Ihres Modells. Das gilt
besonders auf Reisen.
- Viele Fotografen nutzen auch die Schwarz-
Weiß-Fotografie vor allem für Portraits, da
sich hier durch die feine Zeichnung, Kontraste
und Beschränkung auf zwei Nuancen
schöne Effekte erzielen lassen. Mit der Bildbearbeitung
am Computer (zum Beispiel
Nachcolorieren des Bildes oder Retuschierung)
kann man noch so manches am Bild
verbessern.
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