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Stand: Oktober 2005
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  Hobby: Fotografie

Urlaubszeit ist Fotozeit
Egal ob auf Papier oder auf dem Bildschirm, ganz besondere Momente oder die Reiseeindrücke im Bild festzuhalten, begeistert immer mehr Menschen.
Bei den meisten liegt der Fotoapparat fast das ganze Jahr über im Schrank. Im Urlaub macht man dann ein paar Bilder und danach landet die Kamera wieder in der Ecke, genau wie die Bilder. Eigentlich schade, oder?
Aber das Fotografieren kann das ganze Jahr über interessant sein. Im Winter wenn der Schnee und der (hoffentlich vorhandene) blaue Himmel einen tollen Kontrast bildet, im Frühjahr um die ersten Boten des Frühlings wie Frühblüher festzuhalten, im Sommer, weil hier sowieso das Wetter am besten ist oder auch im Herbst, wenn sich das Herbstlaub der Bäume immer bunter färbt.
Für viele Menschen ist die Fotografie zum Hobby geworden: Naturliebhaber, Computerfreaks, Weltenbummler .... Aber auch Fans von eBay möchten zum Beispiel ihr Produkt, dass die im Internet versteigern möchten, im „rechten Licht“ darstellen.

Um optimale Bilder zu erreichen gibt es einige Ratschläge, die man beachten sollte:

  • Kreieren Sie das Bild, wählen Sie ein geeignetes Verhältnis zwischen Bildvorder-, -mittel- und -hintergrund. Das Bild muss sich in Ihrem Kopf – in Gedanken bilden. Experimentieren Sie mit verschiedenen Einstellungen und behalten Sie dann das schönste Bild. Versuchen Sie interessantes Verhalten von Menschen oder Tieren einzufangen.
  • Eine harmonisch aufgebaute Komposition spricht das Auge an. Diese erreicht man beispielsweise, wenn man wichtige Bildteile in den Goldenen Schnitt legt, oder auf Schnittstellen bei der Dreiteilung des Bildes.
  • Fotos bei Sonnenschein sind auf Dauer nur für den Fremdenverkehr interessant. Jede Wettersituation, Nebel, Sturm, Regen, aber auch Sonnenauf- und -untergänge hat ihre typischen Erscheinungsformen und verspricht spannungsgeladene Bilder.
  • Wählen Sie bewusst einen Blickfang - sei es durch eine auffällige Farbe oder eine geschickte Komposition. Er entscheidet, wie der Blick des Betrachters geleitet wird und ob ihn das Bild anspricht.
  • Die wichtigsten Instrumente des Fotografen sind Zeit- und Blendenanzeige. Denn der gekonnte Umgang mit selektiver Schärfe lässt eine spontane Aufnahme zum kunstvollen Foto werden - Ein Spiel mit räumlicher Tiefe und Hintergründen.
  • Bei Portraits wählen Sie einen geeigneten Hintergrund aus. Er sollte nicht zu hell oder zu dunkel sein. Fotografieren Sie Ihr Modell immer in Bewegung. Je länger Ihr Modell auf den Klick wartet, desto gestellter und unechter wirkt das Bild. Holen Sie sich immer die Einwilligung Ihres Modells. Das gilt besonders auf Reisen.
  • Viele Fotografen nutzen auch die Schwarz- Weiß-Fotografie vor allem für Portraits, da sich hier durch die feine Zeichnung, Kontraste und Beschränkung auf zwei Nuancen schöne Effekte erzielen lassen. Mit der Bildbearbeitung am Computer (zum Beispiel Nachcolorieren des Bildes oder Retuschierung) kann man noch so manches am Bild verbessern.
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Interessante Seite mit kleinem Fotolexikon, Tipps und Anregungen
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